Installation



I. Linux Mint Installation

II. ISO-Datei herunterladen

II a) Über Torrent

II b) Über einen Download-Mirror

III. Lies die Versionshinweise

IV. Überprüfe die MD5-Prüfsumme

V. ISO als CD brennen




Linux Mint Installation


Du kannst das Linux Mint Betriebssystem kostenlos runterladen. Es wird meistens als 700MB ISO-Datei angeboten, die Du als CD brennen musst.
Die CD ist anschließend bootbar und bietet ein „direkt von CD“ funktionsfähiges Betriebssystem, das Du benutzen kannst, ohne deinen PC zu verändern.
Wenn dir die LiveCD gefällt, kannst Du Dich dafür entscheiden, das System auf Deiner Festplatte zu installieren. Alle nötigen Tools (Partitions- und Installationswerkzeuge) sind auf der CD vorhanden.



ISO-Datei herunterladen


Anmerkung: Wenn Du keinen Breitband-Vertrag hast oder Dein Internet-Zugang zu langsam für einen 700MB-Download ist, kannst Du hier eine CD anfordern: http://www.on-disk.com.

Geh auf die Linux Mint Download-Seite: http://www.linuxmint.com/download.php.
Suche Dir nun die gewünschte Edition aus.
Auf dieser Seite sollten Du folgendes vorfinden:
· eine MD5-Signatur
· einen Torrent-Link
· eine Liste mit Download-Mirrors.
Du findest die benötigte Datei im ISO-Format vor. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Datei herunterzuladen. Entweder über Torrent (ein Peer to Peer Protokoll) oder über einen Download-Mirror (HTTP oder FTP-Protokoll). Sobald der Download fertig ist, kannst Du Deine ISO-Datei auf Beschädigungen prüfen, indem Du die Online-Signatur mit der MD5-Prüfsumme Deiner Datei vergleichst.

Über Torrent


Torrent ist ein Peer to Peer (P2P) Protokoll. Anstatt von einem zentralen Punkt runterzuladen, lässt ein Torrent Teile der ISO-Datei von verschiedenen Quellen im Internet runterladen. Je mehr Leute die ISO-Datei runterladen, desto schneller wird die Download-Geschwindigkeit. Das ist die bevorzugte und empfohlene Art, um Linux Mint herunterzuladen.

Installiere einen Torrent-Client


Zunächst benötigst du ein Programm, um Torrent nutzen zu können.

Wenn du Linux benutzt, kannst du “Transmission” installieren. Wenn du Linux Mint benutzt, ist Transmission bereits vorinstalliert.

Wenn du Windows nutzt, empfehlen wir Azureus: http://azureus.sourceforge.net/

Lade die Torrent-Datei runter


Der nächste Schritt ist es, dem Torrent-Link auf der Linux Mint Webseite zu folgen und die .torrent-Datei runterzuladen. Die Datei ist sehr klein und du solltest sie mit deinem Torrent-Programm öffnen.

Die Torrent-Anwendung wird wahrscheinlich nachfragen, wohin du die ISO speichern möchtest. Gib ein Download-Ziel an und warte bis der Download abgeschlossen wird.

Mehr Informationen über das Torrent-Protokoll: http://de.wikipedia.org/wiki/BitTorrent

Über einen Download-Mirror


Wenn du das Torrent-Protokoll nicht nutzen kannst oder dich einfach nicht darum kümmern willst (sowas kommt vor, besonders Montag morgens), dann suche dir einen der Download-Mirrors aus der Liste aus. Diese werden einen direkten Download-Link zur ISO-Datei bereitstellen, die du anschließend einfach per Mausklick runterladen kannst.

Anmerkung: Denk daran, dass die Datenübertragungsrate begrenzt ist. Je mehr Leute vom selben Mirror runterladen, desto langsamer wird die Geschwindigkeit für jeden Einzelnen, der von diesem Mirror lädt.

Lies die Versionshinweise


Dein Download wird (abhängig von deiner Verbindung) etwa eine Stunde dauern, also wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt, um sich mit den neuen Features der Version bekanntzumachen, die du gerade runterlädst.

Die Versionshinweise stellen eine Webseite dar, die die folgenden Informationen behandelt:

  • Was sind die neuen Features in dieser Version?

  • Was sind die bekannten Probleme dieser Version?

  • Wie vollzieht man ein Upgrade von einer älteren Version?

Diese Webseite enthält auch Screenshots, die meistens angenehm und einfach zu lesen sind. Natürlich könntest du all diese Dinge selbst rausfinden, indem du das System benutzt. Allerdings könntest du einige Sachen übersehen und es wäre doch eine Schande, nichts über ein Feature zu wissen, nur weil du die Versionshinweise nicht gelesen hast.

Die Versionshinweise für Linux Mint 6 Felicia findest du hier: http://www.linuxmint.com/rel_felicia.php

Überprüfe die MD5-Prüfsumme


Du hast die Versionshinweise gelesen, du kannst es kaum erwarten, mit den neuen Features zu experimentieren und dein Download ist erfolgreich abgeschlossen. Du bist bereit, eine CD zu brennen und von ihr zu booten... Aber hey! Einen Augenblick noch!

Wenn diese CD fehlerhaft ist, wirst du seltsame Fehler erleben und es könnte passieren, dass dir niemand damit helfen kann. Die Hauptgründe für Fehler auf einer CD sind:

  • Etwas ist während dem Download vorgefallen und deine ISO-Datei stimmt nicht mit dem Original überein.

  • Etwas geht während des Brennvorgangs schief und deine CD wird nicht so wie sie sein sollte.

Die MD5-Signatur, die du auf der Download-Seite findest, ist eine schnelle Art, um sicherzugehen, dass deine ISO-Datei genau so ist, wie sie sein sollte. Überprüfen wir also zunächst die ISO-Datei bevor wir sie brennen und sparen wir uns eventuell nervenaufreibende Probleme.

Wenn du bereits eine Version von Linux nutzt, hast du wahrscheinlich bereits md5sum installiert. Öffne ein Terminal an dem Ort, wo sich deine ISO-Datei befindet (z.B. wenn sich die “LinuxMint-6.iso” auf dem Desktop befindet), und gib folgendes ein:

cd

cd Desktop

md5sum LinuxMint-6.iso

Dieser Befehl sollte eine Reihe seltsamer Buchstaben ausgeben, welche die MD5-Signatur deiner ISO-Datei darstellen. Diese Signatur ist eine exakte Darstellung deiner Datei (jede andere Datei hätte eine komplett andere Signatur).

Vergleiche diese Signatur mit der von der Linux Mint Webseite. Wenn die beiden Signaturen identisch sind, kannst du davon ausgehen, dass deine ISO-Datei mit dem Original übereinstimmt und du kannst diese nun auf CD brennen.

Falls du Windows benutzt, ist es wahrscheinlicher, dass du kein md5sum installiert hast. Du bekommst es hier: http://www.etree.org/md5com.html

Platziere die ISO-Datei und die md5sum.exe am gleichen Ort (etwa C:\) und führe die “cmd.exe” aus (im Startmenü unter “Ausführen” “cmd” eingeben). Gib nun im schwarzen Fenster die folgenden Befehle ein:

C:

cd \

md5sum LinuxMint-6.iso

Vergleiche deine Signatur mit der von der Webseite.

ISO als CD brennen


Du hast nun eine ISO-Datei, die du mit MD5 überprüft hast. Du bist bereit, aus dieser eine CD zu brennen.

Anmerkung: Einige Editionen könnten eine DVD benötigen. Falls die ISO größer ist als 700MB, brauchst du eine DVD (bevorzugt eine DVD-R).

Nimm dir eine leere CD-R (CD-RW sollte zwar auch funktionieren, aber diese sind für Kompatibilitätsprobleme bekannt) und deinen Permanent Marker zur Hand und beschrifte die CD. Das mag sich zunächst komisch anhören, aber es passiert immer wieder, dass man vergisst, wo der Schreiber ist und eh man sich versieht, hat man 20 unbeschriftete CDs auf dem Schreibtisch... Beschrifte also deine CD-R.

Lege die leere CD-R in dein Laufwerk ein.

Wenn du ein Linux mit dem GNOME-Desktop benutzt, kannst du auf die ISO-Datei rechtsklicken und “Auf CD/DVD schreiben” auswählen.

Wenn du ein Linux mit KDE-Desktop benutzt, musst du K3B starten und im “Werkzeuge”-Menü “ISO-Image schreiben” wählen.

Wenn du Windows nutzt, kannst du z.B. ISO Recorder oder InfraRecorder benutzen:

http://isorecorder.alexfeinman.com/isorecorder.htm

http://infrarecorder.sourceforge.net/?page_id=5

Anmerkung: Vergewissere dich, dass du die „ISO als CD“ brennst, nicht die ISO-Datei auf die CD. Besonders für Leute, die Nero benutzen, ist es ein üblicher Fehler, die ISO-Datei selbst auf eine CD zu brennen. Die ISO-Datei ist nur ein Abbild einer CD, sollte also nicht als eine einzelne Datei auf der CD erscheinen, sondern als dekomprimiertes ISO-Abbild, dessen Inhalt dann anschließend auf die CD gebrannt wird. Nachdem du die CD gebrannt hast, solltest du jedenfalls keine einzelne ISO-Datei auf der CD sehen... Du solltest stattdessen eine Menge Ordner vorfinden wie “casper” oder “isolinux”... Also vergewissere dich, dass du das Abbild als CD brennst und nicht die ISO-Datei selbst auf eine Daten-CD. Die meisten Brennprogramme haben eine besondere Funktion dafür.



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