Optik



I. Einführung in den Linux Mint Desktop

II. Der GNOME-Desktop

III. mintDesktop

IV. mintMenu



Einführung in den Linux Mint Desktop


Dieser Teil beschäftigt sich mit den Techniken und Werkzeugen, die für Linux Mint spezifisch sind und bietet Informationen über die Anwendungen und Technologien, die standardmäßig in der Main Edition enthalten sind.

Der GNOME-Desktop


Der “Desktop” ist die Komponente des Betriebssystems, die für die Elemente auf dem Bildschirm verantwortlich ist: Das Panel, der Bildschirmhintergrund, das Kontrollzentrum, die Menüs... etc.

Die Main Edition von Linux Mint benutzt den “GNOME”-Desktop, der leicht zu bedienen ist und sich darauf konzentriert, es dem Benutzer einfach zu machen.

Du kannst das GNOME Handbuch unter dieser Adresse finden: http://library.gnome.org/users/user-guide/.

mintDesktop


MintDesktop ist ein Tool, welches speziell für Linux Mint entwickelt wurde. Es gestattet dir, unterschiedliche Aspekte deines GNOME-Desktops zu konfigurieren.

Starte den mintDesktop, indem du auf “Menu” (in der unteren linken Bildschirmecke) klickst, dort die “Einstellungen” wählst und anschließend auf “mintDestkop” klickst.

Das Interface von mintDestkop ist sehr leicht zu bedienen. Der Reiter “Desktop Elemente” lässt dich einstellen, welche Elemente auf dem Desktop sichtbar sind.

Der “Nautilus Modus”-Reiter lässt dich entscheiden, wie du durch das Dateisystem navigiert werden willst. Nautilus ist der Name des GNOME-Dateibrowsers (das Gegenstück zum Windows Explorer).

Wenn du den “Browser Modus” wählst, wird Nautilus das selbe Fenster benutzen, um verschiedene Ordner zu durchsuchen. Wenn wir etwa unseren Benutzerordner öffnen und dort auf “Dokumente” klicken, wird dafür nur ein Nautilus-Fenster genutzt.

Wenn du “Aufgeräumter Modus” wählst, wird Nautilus jeden Ordner in einem separaten Fenster öffnen. Wenn wir also unseren Benutzerordner öffnen und dann auf “Dokumente” klicken, haben wir anschließend zwei Fenster. Eins für den Benutzerordner und eins für die Dokumente.

Der Reiter “Gnome Compositing” lässt dich ein einzigartiges Feature in GNOME aktivieren, nämlich den hauseigenen Compositing Manager.

Der “Splash Screens wiederherstellen”-Reiter weist zwei Schaltflächen auf, die du benutzen kannst, um die Original-Startbildschirme von OpenOffice und GIMP wiederherzustellen. Da diese Anwendungen von einem Über-Projekt (Ubuntu), also nicht von Linux Mint gewartet werden, könnten Sicherheitsupdates ihre Startbildschirme verändern.

Um den OpenOffice-Startbildschirm auf den Originalzustand zurückzusetzen, musst du auf den oberen Button klicken.

Um den GIMP-Startbildschirm auf den Originalzustand zurückzusetzen, musst du auf den unteren Button klicken.

mintMenu


Linux Mint hat ein einzigartiges Menü mit dem Namen “mintMenu”. Dieses Menü wurde ursprünglich durch das “Slab”-Menü von SUSE inspiriert, unterscheidet sich jedoch in vielen Punkten von diesem.



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