Über Linux Mint



I. Was ist Linux Mint?

II. Unterschiede zu Ubuntu




Was ist Linux Mint?


Salopp gesagt ist Linux Mint "ein Ububntu nach einwöchiger Anpassung". Anstatt Grundfunktionen wie Mp3's anhören und auf Youtube surfen erst nachzuinstallieren, kann der Mint-Nutzer direkt auf ein voll funktionsfähiges System zugreifen und sich in einer produktiven Umgebung in die Besonderheiten des neuen Betriebssystem einarbeiten.
Doch Linux Mint ist noch viel mehr:

  • Es existieren viele eigene Tools  und Verbesserungen "unter der Oberfläche", die den Umgang mit dem Betriebssystem enorm erleichtern und intuitiver gestalten.
  • Die Mint-eigene Update-Funktion ist anfängerfreundlich voreingestellt und erhöht damit die Langzeitstabilität
  • Viele Benutzer berichten von einer besseren Hardwareerkennung

Wie bereits erwähnt basiert Linux Mint auf Ubuntu. Aus diesem Grund wird in diesem Schnelleinsteiger-Bereich gelegentlich auf das hervorragende Wiki von ubuntuusers.de verwiesen. So gut wie alle dort angebotenen Informationen sind auf Linux Mint übertragbar.

Linux Mint ist ein auf PCs und x86-Computer ausgerichtetes Betriebssystem.

Ein Computer, der Microsoft Windows ausführen kann, könnte ebenso stattdessen Linux Mint nutzen, oder gar beide Systeme gleichzeitig. Ein Computer, der sowohl Windows als auch Linux nutzt, wird als “dual-boot” bezeichnet (der Anwender entscheidet, welches Betriebssystem gestartet wird, wenn der Computer hochfährt). Das Gleiche gilt für Apple MacOS, für BSD, für weitere Linux-Arten und allgemein für jedes andere Betriebssystem. Ein Computer kann sogar “multi-booten” und somit eine große Auswahl an Betriebssystemen beim Hochfahren anbieten.

Linux Mint funktioniert unabhängig und setzt kein anderes Betriebssystem voraus. Es kommuniziert und versteht sich allerdings auch mit anderen Betriebssystemen. Wenn Du etwa Linux Mint auf einem Computer installierst, auf dem gerade Microsoft Windows eingerichtet ist (XP, Vista oder Andere), wird Linux Mint Windows erkennen und automatisch einen “dual-boot” für Dich einrichten, so dass Du beim Hochfahren zwischen Linux Mint und Windows wählen kannst. Du wirst sogar in der Lage sein, auf Deine Windows-Dateien in Linux Mint zuzugreifen.

Da Linux sicherer, stabiler, effizienter und mittlerweile auch einfacher zu bedienen ist als Windows, stellt es eine großartige Alternative für Unternehmen und den Heimgebrauch dar.

Linux Mint ist ein inoffizielles Ubuntu-Derivat aus Irland, das sich durch sein Bedienungskonzept und ein anderes (grünes) Design von Ubuntu unterscheidet. Neben der ursprünglichen auf Ubuntu basierenden Version gibt es inzwischen auch eine Version, die auf Debian basiert. Die Ubuntu-basierte Version beruht auf den jeweils aktuellen Ubuntu-Versionen, d.h. die Unterstützungszeiträume sind mit denen Ubuntus identisch. Linux Mint kann wie Ubuntu vor einer Installation auf der Festplatte mit einer Live-CD getestet werden.

Ab Linux Mint 10 empfiehlt sich das Herunterladen der DVD-Version (ca. 830 MiB). Zwar gibt es weiterhin eine CD-Version, aber aufgrund akuten Platzmangels fehlen auf dieser einige Programme wie VLC, F-Spot, Java, Samba, die DejaVu Fonts usw.

Unterschiede zu Ubuntu


Linux Mint erspart dem Benutzer die nachträgliche Installation unfreier Codecs für Video- und Audiodateien. Mit den MintTools (speziellen Werkzeugen), Feinschliff an vielen Ecken und Kanten sowie einem eleganten Aussehen versucht Mint, Einsteigern als auch Fortgeschrittenen den Umgang mit GNU/Linux so einfach wie möglich zu machen. Insbesondere Umsteiger von einem gewissen kommerziellen Betriebssystem, die sich nicht mit der Problematik unfreier Software auseinander setzen wollten oder konnten, waren die ersten Fans von Linux Mint.

Der wichtigere Grund für die Entwicklung von Linux Mint war und ist aber die gezielte Ausrichtung auf die Wünsche der Endanwender, um genau dieser Zielgruppe die Möglichkeit eines leichten und problemlosen Umstiegs zu bieten. Nach Meinung der Entwickler von Linux Mint gingen/gehen die dazu bisher in Ubuntu realisierten Lösungen nicht weit genug. Und das stetige Wachstum der Benutzerzahlen gibt ihnen Recht.

Randinformationen: Linux Mint finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Sponsoring-Einnahmen.



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