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Travel - Kongo



Kongo ist ein Land, das es sich lohnt besucht zu werden. Man gelangt Eindrücke, die das Fernsehen einem so nicht vermittelt. Die Menschen, die Atmosphäre und die Lebensart. Alles ist anders wie wir es hier in Deutschland kennen. Anders muss nicht schlecht sein. Das „Anders“ erweitert Horizonte!

Natürlich darf man nicht vergessen, dass Kongo in gewisser weise eine andere Welt ist. Man muss nicht mit schutzsicherer Weste im Kongo rumlaufen. Vorausgesetzt man begibt sich an Orten wo kein Trubel ist. Aber wo ist das nicht so? In Frankreich fährt man ja auch nicht nach Paris um sich die „Banlieues“ anzuschauen. Neben dem Impfen und dem Informieren über die aktuelle politische Lage im Kongo, sollte man bevor man in dem Kongo fliegt, jemanden ausfindig machen der einen während des Urlaubs begleitet. Das hat natürlich zum ersten den Vorteil, dass man sicher sein kann alle „Hotspots“ zu sehen und auf der anderen Seite sicher unterwegs zu sein. Für alles muss man zahlen . Nicht viel verhältnismäßig aber man muss zahlen. Oder nein… Man sollte zahlten. Warum ? Weil du Europäer bist! Das lernt man schnell dort kennen. Man ist aber den Leute nicht mal böse. Zumindest war ich es nicht. Unsere Probleme hier werden dort ja nicht ausgestrahlt, so dass die Menschen denken wir heben Geld vom Boden bloss auf. Auch wenn .. Trotzdem geht es dort vielen Menschen schlechter. Der Tag im Kongo fängt früher an als hier bei uns. Menschen schlafen dort bis 13 Uhr nur wenn Sie krank sind. Der andere Grund für den frühen Start ist, dass Menschen ohne Autos Abends nicht gerne unterwegs sind, da es einfach gefährlich ist. So genannte „Kulunas“ hacken gerne abends Arme von Leuten ab um an deren Handys zu kommen. Deshalb ist gesagt sich bei „Club Tours“ um einen Chauffeur oder ähnliches zu kümmern. Klingt dramatisch aber wenn man die Stadtbesichtigung zu Fuss tagsüber erledigt, passiert Abends im Auto einem nichts. Taxi würde ich nicht empfehlen. Kongo ist ein sehr korruptes Land. Der Polizist hält dich an und möchte dir erklären, dass du dich anschnallen sollst? Währenddessen an euch ein Auto vorbeifährt mit kaputten Lichter?! Drück im bisschen Geld in die Hände und plötzlich kannst du von ihm aus auch dein Gurt abschneiden. Das ist natürlich bisschen überspitzt gesagt aber auf sowas ähnlich sollte man sich einstellen. Zu guter Letzt sollte man sich während des Urlaubs immer mal wieder über die aktuelle politische Lage informieren. Man weiss nie was so passieren kann! Aber Nachrichten lesen, gucken und hören ist für die meisten sowieso das normalste Welt. Nicht wahr?

In dem Sinne gute Reise und genießt die afrikanische Luft. Essen, Berühmtheiten und Kultur kennt ihr ja jetzt etwas . :)